RepRap – 3D-Drucker Hersteller

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RepRap Logo

RepRap ist eigentlich kein Hersteller von 3D-Druckern sondern ein OpenSource Projekt, das sich mit der Entwicklung von solchen Druckern beschäftigt, sie aber nicht verkauft. Wie auch auf der eigenen Seite unter reprap.org steht, kann jeder diesen 3D-Drucker selber bauen. Hat man sich eine Version des Druckers gebaut, kann man fast die Hälfte des benötigten Materials (die Kunststoffteile) für eine weitere Version selbst drucken lassen. Daher kommt auch die Bezeichnung der sich selbst reproduzierenden Maschine.

Hier geht es zum Hersteller RepRap

RepRap Modelle

Derzeit sind folgende am weitesten verbreitete RepRap Modelle entwickelt wurden:

  • Mendel
  • Prusa
  • Huxley

Die erste Version hieß Darwin, ist aber durch die oben benannten Modelle weitestgehend abgelöst. Jegliche Version von RepRap-Druckern druckt mit Kunststoff.

Die Vision von den Menschen hinter RepRap ist es, immer günstigere Möglichkeiten zu finden um einen 3D-Drucker herzustellen und diese so für eine breite Masse zu Verfügung zu stellen. Je nach dem wie und wo die Bauteile erstanden werden kostet ein Drucker zwischen ca. 400 und 500 Euro.

RepRap Bauteile

Wer über ein wenig handwerkliches Geschick mit Schrauben und Lötkolben verfügt kann sich aus den folgenden Materialien den eigenen 3D-Drucker herstellen. Alle Bauteile werden nochmals ausführlich auch auf der deutschen Website von RepRap beschrieben:

  • Diverse Plastikverbindungen
  • Leichtmetall-Stangen
  • Elektronik/Prozessor – verarbeitet Signale und steuert den Motor (bspw.: Generation 7 Electronics)
  • Schrittmotor – bewegt die Druckerdüse (bspw.: NEMA 14)
  • GCode Generator – ausrechnen der Druckbewegungen (bspw. Skeinforge bzw. Sfact)
  • Firmware – für den Prozessor (bspw. FiveD)
  • HostSoftware – schickt Code an Elektronik/Prozessor (bspw. Printrun)
  • Druckmaterial

Diesen Beitrag schrieb Danny
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