MakerBot – 3D-Drucker Hersteller

Logo von MakerBot

MakerBot Logo

MakerBot zählt wohl zu einem der erfolgreichen aufstrebenden Unternehmen im Bereich der 3D-Drucker. Der Hersteller von Desktop-Druckern bietet, mit seinen 3 Modellen der Serie „Replicator“, einen kostengünstigen Einstieg in das Gebiet des Rapid Prototyping. Makerbot wurde 2009 von den 3 Amerikanern Bre Pettis, Zach Smith und Adam Mayer gegründet und bot die ersten Modelle als OpenSource-Kit an (ähnlich wieder Hersteller RepRap).

Hier geht es zum Hersteller MakerBot

MakerBot Drucker-Modelle

Durch diese Erfahrungen, mit ständigen Weiterentwicklungen an Energieverbrauch und Materialverschleiß, schafft es MakerBot die Geräte entsprechend günstig anzubieten. Die Produktpalette von MakerBot umfasst 6 Geräte, wobei derzeit 3 aktiv angeboten werden:

  • Cupcake CNC (Kit)
  • Thing-O-Matic (Kit)
  • Replicator (erst Kit, jetzt komplett erhältlich)
  • Replicator 2 (erster nicht OpenSource 3D-Drucker von MakerBot)
  • Replicator 2X

Der Cupcake CNC war der erste 3D-Drucker von MakerBot und basierte auf den Entwicklungen von RepRap. Er konnte selbst gebaut werden und wurde auch als Kit ausgeliefert, bei dem der Endanwender nur einige unproblematische Stellen löten musste. Darauf basierend wurde der Thing-O-Matic entwickelt, der ein Förderband enthält, um Fließbandarbeit zu leisten.

MakerBot Replicator

Der Replicator von MakerBot (Flickr: thinker thing)

Mit den Replicator-Modellen wurde das Unternehmen langsam kommerzieller. Anfangs noch als Kit erhältlich kann man den Replicator nun auch vollständig zusammengebaut kaufen. Der Replicator 2 und 2X sind als Desktop-3D-Drucker entwickelt wurden und es gibt keine öffentliche Bauanleitung mehr. Dieser Entwicklungsschritt findet sich auch bei der Optik nieder. Während die ersten Modelle noch aussehen als wären sie in den 90ern entwickelt, bestechen Replicator 2 und Replicator 2X mit einer ansprechenden schwarzen Optik.

MakerBot – mehr als ein Hersteller

Die Drucker stellen die 3D-Modelle mit ABS(Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder PLA (Polylactide), also aus Kunstoffen, her und bieten dem Endanwender somit auch eines der kostengünstigsten Herstellungsvarianten.

Trotz des Wandels von OpenSource-Anbieter zu kommerziellen Unternehmen bietet MakerBot immer noch Kits und Reparaturmöglichkeiten an. Das ist für solch ein Unternehmen ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass dies kein herkömmlicher 2D-Drucker Hersteller macht. Neben den Druckern und Kits bietet MakerBot auch andere Produkte an, die natürlich mit den eigenen 3D-Druckern hergestellt werden.

Auch ein großes Forum im Bereich Rapid Prototyping und speziell 3D-Drucker wurde von MakerBot ins Leben gerufen. Auf Thingiverse.com gibt es Anregungen, Tipps und auch Vorlagen für Modelle zum Download. Das ist das Forum in dem bis ca. Ende November 2012 die auch auf SpiegelOnline diskutierten umstrittenen Vorlagen zum Drucken von Waffenteilen gab. Diese Vorlagen sind mittlerweile entfernt.

Diesen Beitrag schrieb Danny
Haben Sie spezielle Fragen zum Artikel? Stellen Sie diese per Mail oder in einem unserer Profile in den sozialen Netzwerken und ich werde diese so detailreich wie möglich beantworten. Ich gebe Ihnen gerne tiefergehende Einblicke in die Welt der 3D-Drucker. Verfolgen Sie auch unser Beiträge auf Google+, Facebook oder Twitter.