3D-Druck im Weltraum – NASA erkennt Potential

Die NASA ist seit jeher die treibende Kraft für Innovationen. Viele Dinge, die wir heute im Alltag als selbstverständlich ansehen, entspringen den Köpfen der Wissenschaftler am Ames Reserach Center. Jetzt hat die NASA den 3D-Druck für sich entdeckt.

3D-Druck im Weltraum

Konzept: Mondbasis mithilfe von 3D Druckern | Quelle: ESA

Die Forscher am Ames Research Center sind auf den Geschmack gekommen. In der Hoffnung, dass ihre Entwicklungen eines Tages im Weltraum zum Einsatz kommen, experimentieren dortige Ingenieure nun auch mit 3D Druckern. Laut Dave Korsmeyer, dem Director of Engineering bei Ames, ist der Space Shop ein Versuch, die besten Praktiken und Lehren aus der Maker-Community zu nutzen.

Das Programm befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium, aber die NASA erkennt bereits jetzt das Technologie-Potential dahinter. Konstrukteuren wird es dadurch möglich, bereits während des Design-Prozesses einen besseren Einblick in das Endprodukt zu erhalten und noch vor der Fertigung Fehler ausfindig zu machen.

Das Potential der 3D-Druck-Technologie ist endlos. Theoretisch ist es möglich, Strukturen, wie Satelliten oder Raumsonden, auf der Erde zu entwickeln und anschließend im Weltraum zu bauen.

Ein privates Unternehmen namens “Made in Space” ist schon jetzt dabei, den 3D-Druck in die Schwerelosigkeit zu bringen. Das Unternehmen wird im Rahmen eines Vertrags mit dem NASA Marshall Space Flight Center (MAS) zusammenarbeiten und den ersten Null Schwerkraft 3D-Drucker für den Weltraum bauen. Das Projekt 3D-Printing in Zero-G Experiment soll sich bereits 2014 auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) machen.

Beitrag: CNET zu Besuch bei der NASA (engl.)

Diesen Beitrag schrieb Falko
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