3D-Druck und der geschichtliche Hintergrund

3D-Modell

Beispiel eines 3D-Modells (von: dylan Snow Flickr.com)

Als in den 80er Jahren die ersten CAD-Programme auftauchten waren sie eigentlich nur für industrielle Zwecke nutzbar. Einen Computer und die nötigen Kenntnisse zum Erstellen von 3D-Modellen hatte im privaten Bereich noch keinen Einzug gehalten. Diese Art des 3D-Drucks war hauptsächlich dafür da Prototypen herzustellen. Doch mit der Zeit entwickelt sich auch die Technik weiter und so werden 3D-Drucker immer günstiger, kleiner und auch für private Einsatzzwecke nutzbar.

Geräte für 3D-Objekte in den Anfängen

materialabtragende Fräsmaschine

Fräsmaschine (von: wirtschaftsteiermark Flickr.com)

Die damaligen Geräte waren fast ausschließlich für den Einsatz in großen Hallen geeignet. Die Techniken aus den Anfängen des 3D-Drucks werden als werkzeuglose Fertigung beschrieben, bei denen sogenannte Urformen bearbeitet werden. Diese Urformen bestehen aus einer Rohform, die durch Abtragen von Material in ihren gewünschten Zustand gebracht werden. Fräsen und Drechselarbeiten brachten die, in ihren Ausmaßen beschränkte, Urform in einen Zustand, aus dem größere Objekte nur durch zusammensetzen von mehreren “kleinen” Objekte erstellt werden konnten.
Fortschrittlicher war dann der Spritzguss, mit dem man größere und komplexere Formen in einem Stück herstellen kann. Das meist mit Kunststoff eingesetzte Verfahren trägt ein Material auf, anstatt es zu entfernen – dafür muss es erhitzt werden. Häufig benötigt man deshalb Formen, damit die gewünschten Objekte entstehen. Ein typisches Beispiel für das Spritzguss-Verfahren sind Legosteine, die durch Negativ-Formen und entsprechend farbigen Kunststoffen produziert werden.

Dieses Verfahren greift in Ansätzen bereits die Idee, des schichtweisen Aufbaus von werkzeuglos hergestellten Objekten, auf. Der Schritt zum 3D-Druck ist besteht in dem Entfernen der Negativ-Formen aus der Produktion. Die ersten privaten Anwender solcher Herstellungsverfahren waren Studenten, Designer oder Künstler, die ihre Prototypen in kurzer Zeit und so effizient wie möglich herstellen wollten. Daraus entwickelte sich der Begriff Rapid Prototyping, mit dem genau dieses Ziel erreicht werden sollte: in kurzer Zeit, mit wenig Aufwand, Objekte anhand von 3D-CAD-Modellen herzustellen.

3D-Drucker heute

Seit 2009 ist das Thema 3D-Drucker auch für private Einsätze interessant. In dieser Zeit entstanden die ersten 3D-Drucker-Agenturen, die auf Auftragsbasis und nicht industriell Objekte herstellen. Vergleichbar ist dieses Angebot mit “gewöhnlichen” Drucker-Shops, die Printerzeugnisse herstellen. Die Geräte werden immer günstiger und es gibt sie derzeit bereits ab 400 Euro. Natürlich sind beim Preis keine Grenzen gesetzt. Für einen privat nutzbaren 3D-Drucker, der Objekte in einer Größe von ca. 15x15x15 cm herstellt, ist dieser aber für viele Anwendungen der bereits angesprochenen Personengruppen geeignet und bezahlbar.

Von der Drehmaschine zum 3D-Drucker

Von der Drehmaschine zum 3D-Drucker - Chronik

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Quelle: <b><a title=”3D-DruckerCheck” href=”http://3d-druckercheck.de”>3D-DruckerCheck.de</a></b>

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Diesen Beitrag schrieb Danny
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